Georgetown

Malaysia / Georgetown

Georgetown ist eine Essenz von Malaysia, wild gemischt sind Religionen, Kulturen, Stile, Essen, Sprachen und Architektur, Tradition und Hochmoderne. An einer zentralen Straße stehen miteinander der chinesisch-taoistische und der hinduistische Haupttempel, die Hauptmoschee und die christliche Kirche. Diese ist auch Weltkulturerbe, weil sie der Bombardierung in WW2 standgehalten hat.

Zum Ice Kopi (Eiskaffee, lokale Röstung) gibt es Scones und statt Milch ein Kännchen Zuckersirup.

Armenian Street. Im Shop gegenüber gibt es Kokosmarmeladen-Toast und Muskatnuss-Eistee. Links einer der chinesischen World Heritage Tempel

Batu Cave

Malaysia / Kuala Lumpur

Nach der obligatorischen Chinatown fahre ich mit der Bahn raus und schaue mir die mit hinduistischen Göttern und Erzählungen gestalteten Höhlen Batu Cave an.

Lakshmi und Saraswathi

Außerdem gibt es Tanz und Reptilien.

Tanz. Zahlreiche Pfaue schauen gebannt zu und singen auch mit

Im Terrarium gibt es abstruse Tiere. Eine Kobra richtet sich auf, eine andere Schlange züngelt durchs Gitter. Eine Albinoschildkröte und ein Wasserdrache versuchen zu entkommen, die meisten sind ein zusammengerollter Haufen Schuppen. In einem Bassin schwimmen goldene Welse, in einem anderen liegt eine 40 cm lange, mit Grünzeug bewachsene Mischung aus Stein, Schildkröte und Echse. Schwer zu sagen, ob es lebt. Beschildert ist nichts.

Goldwels

Zum Sonnenuntergang finde ich die Heli-Bar im 34. Stock auf einem ehemaligen Hubschrauberlandeplatz ohne Geländer.

KL Tower

KLCC Twin Towers

Stadtrundstau

Malaysia / Kuala Lumpur

Kuala Lumpur hat sowohl teure Hop-on-hop-off Busse als auch kostenfreie Circle-Line-Busse. Beide stehen im gleichen Stau. Die Stehzeiten nutze ich für kleine Skizzen.

‚Grüne Linie‘ und Rundgang

In KL wird, wie in allen asiatischen Großstädten, in denen ich war, rege gebaut. Trotzdem ist KL entspannt, hat viel Grün und ist ein wilder Mix aus Straßenküche und Designerlabels, westlichen und östlichen Kulturen, Religionen und Gebäuden.

Schnorchelglück

Bali-See / Gili Meno

Relativ früh schnorchele ich los und schwimme nach wenigen Metern fast in eine dicke Schildkröte mein. Sie grast friedlich die bewachsenen Steine und Korallen ab. Ich wäre nahe genug, sie anzufassen, das Wasser ist flach und das Tier ungestört. Das lasse ich natürlich. Manchmal guckt sie auf. Ich umkreise sie ca 20 Minuten, dann schwimme ich weiter. Nach 10 Metern kommt noch eine, noch größer, ca 1m langer Panzer.

Green Turtle

Sie schaukelt in den Wellen hin und her, ich parallel zu ihr. Im Gegensatz zu ihr muss ich gegen die Strömung anschwimmen, die Schildkröten scheinen da immun zu sein. Wie auch immer das geht.

Den Rest des Tages genieße ich die Insel.

Blick von den Bungalows aus

und dann war da dieser Vulkanausbruch

Bali / Amed

Mein Tag beginnt mit einem Coaching im Freediving. Am Ende komme ich mit dem Druckausgleich gut zurecht, mache den verpassten Rettungstauchgang und kriege das Zertifikat. Während der Tauchpausen gucken wir dem Vulkan Mount Agung zu, der kleine Dampfwölkchen auspufft. Nach 2h Training pufft er noch immer, das ist relativ lang.

Mt. Agung vom Wasser aus

Abends im Sonnenuntergang machen wir Yoga auf dem Berg. Da kann man großartig beobachten, wie der Agung vom Puffen zum stetigen Rauchen übergegangen ist. Zwischendrin machen wir eine Fotopause.

Mt. Agung vom Yogasaal aus

Am Ende vom Yoga ist es dunkel und wir sehen, dass der Kraterrand rot glüht, von Widerschein aus der Tiefe. Er bricht (bisher) allerdings nicht richtig aus, sondern glüht und brodelte unten vor sich hin. Wir sind hier (soweit) auf der sicheren Seite, was Lava und Rauch betrifft.

Nachts

(anderer Menschen Foto)

Gegenüber vom Vulkan ist Vollmond, was der Power einen draufsetzt. Als i-Tüpfel wandert später am Meer eine Sternschnuppe durchs Bild, mehrere Sekunden und mit langem roten Schweif.

Liberty Wreck

Bali / Amed

Der US-Frachter Liberty wurde 1942 von der Japanischen Submarine abgeschossen. Zunächst lag sie am Strand von Bali, beim Vulkanausbruch von 1963 ist sie ins Wasser gerutscht. Da liegt sie nun, bewachsen von Korallen und wird rege besucht von Fischen, Scuba- und Apnoetauchern, die sich alle in ihrem jeweiligen Schwärmen begegnen.

Wrack der ‚Liberty‘

Apnoewatching

Bali / Amed

Den Aufbaukurs Apnoetauchen vertage ich wegen meiner gereizten Ohren. Trotzdem bin ich tagsüber an der Basis mit angeschlossenem Café und genieße passiv.

Der Aufbaukurs geht ins Wasser

Mein Mitreisender hat 3 Tage Scubadiving gemacht (das mit den Sauerstoffflaschen) und hat sich eine extrem schmerzhafte Reaktion des Ohres zugezogen. Eine andere Mitreisende sprang 12m tief einen Wasserfall runter und bekam davon eine Mittelohrentzündung. Es ist natürlich gar nicht lustig, und irgendwie doch, dass wir alle drei mit einem Ohrenthema beschäftigt sind.

The Big Blue

Bali / Amed

Beim Tauchen gestern habe ich mein Mittelohr überstrapaziert und gehe heute nur auf 2/3 der Tiefe runter (weniger Druck), dafür verharre ich dort länger und sehe weiter unten eine Schildkröte in Begleitung eines Fisches vorbeiziehen.

Diese Art des Unter-Wasser-Seins, die Bewegungsfreiheit und fast schon Schwerelosigkeit ist großartig.

Allerdings kriege ich kein Zertifikat, weil ich das Rettungstauchen heute nicht aus 10m Tiefe machen kann.