Weltkulturerbefestival

Malaysia / Georgetown

Tagsüber fahre ich mit dem Rad durch die Stadt. Die Straßenzüge sind beeindruckend, Alte chinesische, koloniale und malaysische Wohn- und Handelshäuser und Bauwerke mischen sich mit Tempeln und Clan-Residenzen mit Stuck, Verzierungen, Kacheln, Figuren, Schnitzereien. Dazwischen Streetart, geschweißte Szenen der Stadtgeschichte und Graffiti.
Auch die Hafenpiers sind einzelner Clans zugeordnet.

Clam-Jetty

Abends ist Weltkulturerbefestival. Bunt gemischt stellen sich auf vielen Stationen traditionelle Handwerke, Tänze, Rituale, Speisen und Spiele aus Malaysia, Indien, China vor. Dazwischen koloniale Einsprengsel wie der Malayische Chor, der deutsche Lieder singt – mein kleiner grüne Kaktus – und eine Station mit Maibaum-Quartett, zweisprachig. Das Wenigste davon kenne ich.

Georgetown

Malaysia / Georgetown

Georgetown ist eine Essenz von Malaysia, wild gemischt sind Religionen, Kulturen, Stile, Essen, Sprachen und Architektur, Tradition und Hochmoderne. An einer zentralen Straße stehen miteinander der chinesisch-taoistische und der hinduistische Haupttempel, die Hauptmoschee und die christliche Kirche. Diese ist auch Weltkulturerbe, weil sie der Bombardierung in WW2 standgehalten hat.

Zum Ice Kopi (Eiskaffee, lokale Röstung) gibt es Scones und statt Milch ein Kännchen Zuckersirup.

Armenian Street. Im Shop gegenüber gibt es Kokosmarmeladen-Toast und Muskatnuss-Eistee. Links einer der chinesischen World Heritage Tempel