Schneckenrennen am Südchinesischen Meer

Malaysia / Pulau Tioman

Drei Tage Strand, Schwimmen, Lesen und Abspannen. Mein Abschluss der Reise auf der Insel. Nochmal frische Obstsäfte, Currys, Sonnenuntergang. Zwischendurch bin ich Publikum beim Schneckenrennen zwischen Lucy, Jack, Sneaker und Susi. Es geht darum, welche Schnecke – Wellhorn, glaube ich -, vom Stein runterkriecht und wieder im Wasser ist. Meist gewinnt Lucy.

Schnorchelglück

Bali-See / Gili Meno

Relativ früh schnorchele ich los und schwimme nach wenigen Metern fast in eine dicke Schildkröte mein. Sie grast friedlich die bewachsenen Steine und Korallen ab. Ich wäre nahe genug, sie anzufassen, das Wasser ist flach und das Tier ungestört. Das lasse ich natürlich. Manchmal guckt sie auf. Ich umkreise sie ca 20 Minuten, dann schwimme ich weiter. Nach 10 Metern kommt noch eine, noch größer, ca 1m langer Panzer.

Green Turtle

Sie schaukelt in den Wellen hin und her, ich parallel zu ihr. Im Gegensatz zu ihr muss ich gegen die Strömung anschwimmen, die Schildkröten scheinen da immun zu sein. Wie auch immer das geht.

Den Rest des Tages genieße ich die Insel.

Blick von den Bungalows aus

Ahoi Fijis

Fiji / Nanuya Belavu

Im Hafen Denarau

Der Speed-Cat ‚Tiger V‘ (nicht im Bild) verteilt mich und viele andere Touristen auf die verschiedenen Resorts auf den vielen nordwestlich gelegenen Fijis. Das Schiff ist voll mit jungen Menschen – woher haben die alle das Geld für die Fijis? Die meisten machen Insel Hopping mit dem Bula!-Pass, 5-15 Tage gültig mit beliebig vielen Stopps. Eine schöne Idee. Ich mache dennoch stationär drei Nächte, weil ich sonst die meiste Zeit mit verschifft werden verbringe.

Little Great Barrier Reef

Morgens setzen wir nach Great Keppel Island / südliches Great Barrier Reef über und wohnen in einem Zelt mit 9 qm und Morgensonne.

Keppel ist keines der klassischen GB Riffe draußen im Meer. Hier sind die Korallen tot. Draußen weiß ich nicht, wieviel noch lebt. Trotzdem ist hier gutes Schnorcheln.

 

Zeltterasse

Gili Tralala

Indonesien / Gili Meno

Gili heißt Insel, und Tralala eigentlich Trawangan. Meist abgekürzt auf Gili T wird die Insel insbesondere angesteuert von partyfreudigen Menschen. Auf der Fähre von Bali nach Gili T fließen die ersten Biere und der Wunsch nach Wodka kommt irgendwo auf, morgens um 10:00. Außer zwei Herren über Sechzig und mir sind die anderen hundert Passagiere unter 30 Jahren alt. Der Bootsmann hat gute Laune und nennt Gili T abwechselnd Gili Par-T und Gili Tralala. Mir gefällt Tralala.

Ich fahre weiter nach Gili Meno, vielleicht 500m Wasser trennen die beiden Inseln. Meno punktet mit Ruhe, sofern man nicht mit Windrichtung aus Tralala wohnt. Ich kann die Parties dezent sehen und hören, und freue mich, hier zu sein.

Gili T und im Hintergrund Gunung Agung auf Bali

Bailan Bay, abends

Thailand / Koh Chang

Sundari, Veit, Wanja, Matilda und ich scootern auf zwei Mopeds über Koh Chang. Ich auf dem einen, die vier auf dem anderen. Abends feiern wir Abschied mit thailändischem Rum, Chips und Internetrecherche. Wir wollen ja alle weiter.

Es war super mit euch und ich freue mich, dass das geklappt hat! Danke für die schönen Tage!