900 m/h

Malaysia / Cameron High

Ich wanderte die Tracks 5-3-2 bis zum buddhistischen Tempel. Für die ersten 4 km brauche ich 2 Stunden, für die letzten 900m eine Stunde. Track 2 ist ein einziges Klettern rauf und runter, fast senkrecht, mit Baumwurzeln wenn es gut läuft. Streckenweise Lehm senkrecht ohne Tritt und Halt sorgt für mehr Challenge.

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Nachmittags im Café gibt es Chai Macchiato, Espresso mit Chai-Tee und Milchschaum. Dazu Schokodrops in Buttercreme, Scones waren leider aus.

Homebase Tannah Rata

Tannah Rata Park

Erdbeerkaffee

Malaysia / Cameron High

Im Hochland kann man der Hitze des Flachlands entrinnen. Uns kommt auf dem Weg dorthin der klassische Rückfahrtsstau vom Wochenende entgegen. In die Highlands selber sind massiv viele Gewächshäuser, Folientunnel und Apartmentwüsten reingestemmt, hier hat Malaysia also seine Bau- und Ökosünden.

Meine warming-up Wanderung führt durch Dschungel mit Wasserfall, und auch vorbei an Fachwerkhäusern und Wohnanlagen im Renovierungsstau. Das erzeugt ein Bad Harzburg Feeling, trotz Orchideen und Lilien.

Die Tour endet bei Erdbeer-Plantagen mit Cafés. Ich bekomme Erdbeeren am Spieß in Schokolade und Erdbeer-Kaffee, ein lokaler Mix aus Instantpulver mit Zucker und Erdbeer-Aroma.

Fiji Time

Fiji / Nanuya Belavu

Ausblick zum Frühstück

Schnorcheln, Insel auf und ab spazieren, Schmuck machen, Schnorcheln. Abends eine kleine Show von der Belegschaft. Die Belegschaft sind etwa 20 Menschen, die 24 Tage fulltime hier sind und dann fünf Tage Pause haben. Es erinnert mich an ein Kreuzfahrtschiff, morgens müssen sie Frühstück und Betten machen, Lieder zur Begrüßung der neuen Gäste singen, Sport-, Freizeit- und Kreativangebote anleiten, abends happy hour, Essen servieren, die Show singen und wieder happy hour. Und zwischendurch alles andere. Bula.

Traveltetris

Australien / Brisbane

Am Morgen trennen sich Matthias und meine Wege an der Fortitude Valley Station. Seiner führt nach Deutschland, meiner zur State Library. Tschüss Matthias und danke für die schöne Zeit hier!

 

Keppeler Bier zum…

Angeberfoto.

In der Library recherchiere ich an einem guten, schnellen, kostenfreien öffentlichen Rechner meine nächste Zeit. Öffentliche Orte kann Australien, so wie Grillstellen, Schwimmbäder, Stadtstrände und Spielplätze für Kinder und Erwachsene kostenfrei, heile, sauber, cool gestylt, gut besucht zu finden sind.

Grillstelle in Cairns

Jetzt habe ich noch zwei Monate. Wo will ich noch hin? Wo ist kein Monsun? Wie verhalten sich Ort, Strecke und Kosten zu meinem Rückflug? Kann ich den umbuchen? Will ich noch mehr komische australische Tiere sehen? Jeden Tag Schnorcheln? Luxusfragen. Nach drei Stunden habe ich einen inneren Plan, der sich stimmig anfühlt.

Brückentetris

Eine der vielen Brücken über den Brisbane, autofrei. Einer der wenigen Orte, wo Fußgänger berücksichtigt wurden. ‚Zu Fuß gehen‘ als Transportmedium erscheint, im Gegensatz zu öffentlichem Raum, in Australien ganz unten in der Nahrungskette. Zu guten Teilen führen keine oder wenns-denn-sein-muss Fußwege an 3-6-spurigen Straßen entlang. Auch die immerhin!-Radwege an der Autobahn haben wir zur Kenntnis genommen.

Hsipaw, Trek 2

Myanmar  / Hsipaw

Ich trekke on my own zu einem Wasserfall. Angegebene Entfernung 1,5h, man kann den Wasserfall schon sehen, also auf Sicht laufen. Mit meinem offline-navi zieht ich los, den Fluss hoch und dann links in die Reisfelder. Diese sind ein flaches Labyrinth, aus dem ich nach 1,5h wieder herausfinde und fast wieder an Anfang stehe. Nach einer weiteren guten Stunde auf den Hauptpfaden komme ich zum Wasserfall. Andere fahren mit dem Scooter bis zu dessen Fuß und laufen 20min. Dafür kenne ich jetzt meine APP.

Der Baum wächst aus der Pagode, die vielleicht 400 Jahre alt ist. Außerdem schenkt mir in einer Monastry ein Mönch nach einen kleinen Gespräch ein kleines Buch über Buddhismus, das ich mir in Mandalay wegen Touri-Nepp leider nicht gekauft hatte. Er kannte sogar Hannover. Ich biete diesmal selber eine Spende an. No, sagt er, a present. Damit macht er mehr gut, als er vermutlich ahnt.