900 m/h

Malaysia / Cameron High

Ich wanderte die Tracks 5-3-2 bis zum buddhistischen Tempel. Für die ersten 4 km brauche ich 2 Stunden, für die letzten 900m eine Stunde. Track 2 ist ein einziges Klettern rauf und runter, fast senkrecht, mit Baumwurzeln wenn es gut läuft. Streckenweise Lehm senkrecht ohne Tritt und Halt sorgt für mehr Challenge.

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Nachmittags im Café gibt es Chai Macchiato, Espresso mit Chai-Tee und Milchschaum. Dazu Schokodrops in Buttercreme, Scones waren leider aus.

Homebase Tannah Rata

Tannah Rata Park

Gunung Jasar und Teeplantage

Malaysia / Cameron High

Um 9:00 starten wir die Wanderung auf den Jasar und benutzen fast durchgehend Baumwurzeln als Treppenstufen. Um 10:00 sind wir oben, den Gipfel des Jasar ziert ein Strommast, und haben Panoramablick über Dschungel, Plantagen und Bausünden. Auf dem Rückweg wandern wir durch eine Teeplantage; im Café trinke ich einen sehr guten Cameron Tee, Orange Pekoe denke ich.

Erdbeerkaffee

Malaysia / Cameron High

Im Hochland kann man der Hitze des Flachlands entrinnen. Uns kommt auf dem Weg dorthin der klassische Rückfahrtsstau vom Wochenende entgegen. In die Highlands selber sind massiv viele Gewächshäuser, Folientunnel und Apartmentwüsten reingestemmt, hier hat Malaysia also seine Bau- und Ökosünden.

Meine warming-up Wanderung führt durch Dschungel mit Wasserfall, und auch vorbei an Fachwerkhäusern und Wohnanlagen im Renovierungsstau. Das erzeugt ein Bad Harzburg Feeling, trotz Orchideen und Lilien.

Die Tour endet bei Erdbeer-Plantagen mit Cafés. Ich bekomme Erdbeeren am Spieß in Schokolade und Erdbeer-Kaffee, ein lokaler Mix aus Instantpulver mit Zucker und Erdbeer-Aroma.

Georgetown

Malaysia / Georgetown

Georgetown ist eine Essenz von Malaysia, wild gemischt sind Religionen, Kulturen, Stile, Essen, Sprachen und Architektur, Tradition und Hochmoderne. An einer zentralen Straße stehen miteinander der chinesisch-taoistische und der hinduistische Haupttempel, die Hauptmoschee und die christliche Kirche. Diese ist auch Weltkulturerbe, weil sie der Bombardierung in WW2 standgehalten hat.

Zum Ice Kopi (Eiskaffee, lokale Röstung) gibt es Scones und statt Milch ein Kännchen Zuckersirup.

Armenian Street. Im Shop gegenüber gibt es Kokosmarmeladen-Toast und Muskatnuss-Eistee. Links einer der chinesischen World Heritage Tempel

Singapore Sling

Singapur

Ich kaufe mir ein Hop On Hop Off-Busticket. Singapur besteht aus Hochhäusern, quasi alles auf der Tour, was weniger als 6 Stockwerke hat, steht unter Denkmalschutz; Little India, Chinatown, Riverfront. Ansonsten hören wir vor allem Zahlen: wie hoch, wie groß, wie teuer, welcher Platz in der Welt-Rangliste.

Martina Bay Sands Hotel mit 2500 Zimmern und dem höchsten Hotelpool der Welt

Chinatown

In der Einkaufstraße, wo alles sitzt, was Rang und Namen hat, wirbt ein Plakat für den Schlussverkauf:

Ein charakteristisches Statement

Abends finde ich eine kleine Garden-Rooftopbar in der Club-Street. Dort kriege ich keinen Singapore Sling und keinen hauseigenen Garden Sling, dafür ein anderes nettes, basisnahes Gin-Getränk zum Happyhour-Preis.

Oxwell & Co Rooftop Gardenbar

Tag der Kunst

Australien / Melbourne

Mit einem schicken Fahrrad vom Hostel Nunnery will ich Galerien und Museen abklappern. Melbourne ist, nebenbei bemerkt, ziemlich Fahrradfreundlich. Überall gibt es Fahrradspuren, selbst in der Baustelle. Und sie werden respektiert.

Linden Contemoporary Art in St. Kilda, südliches Melbourne. Hier wird renoviert, das Haus ist eingerüstet, nix Kunst.

Und warum ‚Linden‘ finde ich auch nicht heraus. However, St. Kilda hat auch Strand zu bieten.

St Kilda Beach

Ein paar km davon fahre ich zurück.

Mein Fixie, Brother Francis

Dann Nationalgalerie Victoria, NGV. Ab Juni wird das MoMA hier ausgestellt, daher: Umbaupause; immerhin gibt es ein zugängliches Existenzminimum von Exponaten. Mir gefällt in der Japanologischen Abteilung, dass sie alte und neue Kunst miteinander verzwirbeln.

NGV

Nach Mittagspause und Orga-Einheit ist es zu spät für die ‚Wonderland‘ Ausstellung im Center for moving Images, ACMI, reicht aber noch für ein paar Trickfilme dort und die Gertrude Contemporary Art Gallery in Fitzroy. Kein Schild, nur gestapelte Objekte im Schaufenster und ein Kleiderständer mittig im Raum, an dem etwas in kirschrot drapiert ist, ich bin gespannt. Dazu etwas schrankishes und etwas sitzmöbelishes, ebenfalls in kirschrot. In meinen Kopf startet ein Diskurs. Durch die schwer besprayte Eisentür gehe ich rein. Oh, sagt sie, dies sei nicht mehr die Galerie. Das sei jetzt ein Büro. No worries.

Bürokunst

Dadurch komme ich rechtzeitig zum Sonnenuntergang ins Naked for Satan, eine Rooftopbar in Fitzroy.

Das Pale Ale ist auch gut.

Nebenbei bemerkt, Schreiben und Bloggen hilft, die Eindrücke zu verarbeiten.

Gili Tralala

Indonesien / Gili Meno

Gili heißt Insel, und Tralala eigentlich Trawangan. Meist abgekürzt auf Gili T wird die Insel insbesondere angesteuert von partyfreudigen Menschen. Auf der Fähre von Bali nach Gili T fließen die ersten Biere und der Wunsch nach Wodka kommt irgendwo auf, morgens um 10:00. Außer zwei Herren über Sechzig und mir sind die anderen hundert Passagiere unter 30 Jahren alt. Der Bootsmann hat gute Laune und nennt Gili T abwechselnd Gili Par-T und Gili Tralala. Mir gefällt Tralala.

Ich fahre weiter nach Gili Meno, vielleicht 500m Wasser trennen die beiden Inseln. Meno punktet mit Ruhe, sofern man nicht mit Windrichtung aus Tralala wohnt. Ich kann die Parties dezent sehen und hören, und freue mich, hier zu sein.

Gili T und im Hintergrund Gunung Agung auf Bali

Radtour zum Singsing

Indonesien / Bali / Lovina

Wir leihen Fahrräder und steuern den Wasserfall Singsing an. Für 4 km brauchen wir fast 2h, weil wir ungeplante Variationen in die Strecke bringen. Die Strecke führt sehr schön durch Dörfer und Bananenwälder.

Wo laut Karte der Weg sein soll, ist ein Haus. Wir fragen einen Mann, wo der Weg zum Wasserfall sei? Ja, das Haus habe einen Swimmingpool. Beide Seiten bedanken sich freundlich für das Interesse.

Blick vom Singsing Resort

Oben am Wasserfall gibt es Tee, Blick über die Felder und einen Beo, der ‚Kikeriki‘ macht. Der Wasserfall ist super: er führt Wasser, hat Steine zum Klettern und ein großes Tier, das mit einem Platsch unter den Felsen verschwindet. Wir wandern im / am Fluss zum Fuß des Wasserfalls, wo unsere Räder warten.

Der Rückweg führt uns an der Küste entlang zum Fruitjuice, und später gibt es local Seafood.

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