600 Meilen vom Manta bis zur Datumsgrenze

Fiji / Nanuya Belavu

Morgens wird geschnorchelt. Vielleicht sehe ich zwei kleine Riffhaie, das kann ich nicht genau sagen weil die Brille sehr beschlagen und das Wasser sehr trüb war. Und die Tiere 10m entfernt. Beim aus-dem-Wasser-kommen wird die Manta-Trommel geschlagen, das heißt, weiter draußen wurdeN MantaS gesichtet. Alles rennt und holt die Schnorchel, dann starten wir mit drei Booten.

Netterweise ist der Manta gerade dort, wo ich vom Boot aus losschwimme. Ich schwimme lange hinter und über und fast unter ihm, als er an die Wasseroberfläche geht, bis die GoPro-Boys uns erreicht haben und ihre Ellenbogen einsetzen.

Das Manta-Glück habe ich sogar zweimal nacheinander.

Der Manta markiert auch meinen östlichsten Punkt der Reise, bis zur Datumsgrenze sind es 600 Meilen / 1000 km.

Gegen 14:00 ist Boardingtime für die Rückfahrt. Die Belegschaft singt uns Abschiedslieder und bringt und zur Fähre.

Belegschaft

Doggy apportiert Gepäck

‚South Sea Island‘

Ahoi Fijis

Fiji / Nanuya Belavu

Im Hafen Denarau

Der Speed-Cat ‚Tiger V‘ (nicht im Bild) verteilt mich und viele andere Touristen auf die verschiedenen Resorts auf den vielen nordwestlich gelegenen Fijis. Das Schiff ist voll mit jungen Menschen – woher haben die alle das Geld für die Fijis? Die meisten machen Insel Hopping mit dem Bula!-Pass, 5-15 Tage gültig mit beliebig vielen Stopps. Eine schöne Idee. Ich mache dennoch stationär drei Nächte, weil ich sonst die meiste Zeit mit verschifft werden verbringe.

Here be Crocodiles

Australien / Daintree Forrest

Regen im Regenwald. Wir suchen uns eine geführte Wanderung heraus, die dann aber wegen Regen ausfällt. Stattdessen buchen wir Krokodilwatching, bei Regen hält sich allerdings auch das Krokodil gerne geschützt auf. Immerhin sehen wir ein Baby-Krokodil, das vor Fressfeinden geschützt in einem ‚Käfig‘ aus Mangrovenwurzeln liegt. Sieht aus wie 50cm lang. 1,5 Jahre, sagt der Guide.

Klein-Krok

Nachmittags in den Trockenpausen wandern wir über Boardwalks durch die Mangroven.

Eine Würgefeige ohne Wirt

Farnkorb, Epiphyte ohne parasitäres Ansinnen

Flughundebaum

Little Great Barrier Reef

Morgens setzen wir nach Great Keppel Island / südliches Great Barrier Reef über und wohnen in einem Zelt mit 9 qm und Morgensonne.

Keppel ist keines der klassischen GB Riffe draußen im Meer. Hier sind die Korallen tot. Draußen weiß ich nicht, wieviel noch lebt. Trotzdem ist hier gutes Schnorcheln.

 

Zeltterasse

Fraser Island Küste

Australien / Fraser Island

Wir machen einen Tagesausflug per Boot an die schwerer zugängliche Westseite der größten Sandinsel der Welt, bewundern weißen Puderzuckerstrand, türkises Wasser und paddeln durch kristallklare Bäche.

Blick von der Düne

Das Beiboot des Schiffes hat Räder und kann (uns) an den Strand fahren und Kajaks in Kette zum Fluss ziehen. Außerdem kann es uns auf einem Luftkissen über das Meer schleudern.

Brisbane

Australien / Brisbane

Sensible Integration klassischer Strukturen in moderne Architektur

Am Flussufer gibt es eine coole Kulturmeile mit Ausstellungen, einem Citybeach und Parks. Hier findet eine Feier zu Buddhas Geburtstag statt, in chinesischer Tradition.

Fest mit Kultur unter den Riesenrad


Chinesische Tradition

Brisbane erlaubt sich eine kostenlose Hop On Hop Off Fähre auf dem Brisbane. Ansonsten du finde ich den zentralen Bereich (CBD) ebenso gefegt, zugepflastert, verhochhaust und versiegelt wie Sydney und Melbourne. Die Innenstädte sind nicht die Orte zum Leben.

Cityhopper

Der Kapitän schimpft. Nach jedem Ablegen muss er die Passagiere auf den Oberdeck erinnern, sich zu setzen. In der Mitte des Bildes sein externes Auge.

CBD

Sydney

Australien / Sydney

Zwischen heute Morgen und heute Abend gucke ich mir Sydney an. Eine geführte Tour macht es leichter. Klar muss ich hier zeichnen…


…Sydney Harbour mit Opera House.

Die Guide zeigt uns den recht versteckten Zugang zur Harbour Bridge, die auch sehr leer ist im Vergleich zur Menge der Touristen unten.

Opera House

Zwei Dinge, die ich nicht mag:

Dislike: Dreckschleudern und Militärschiffe.

Sydney und Großraum mit den vielen Flussläufen und verzweigten Mäandern wäre mit mehr Zeit sicher spannend zu erkunden.