600 Meilen vom Manta bis zur Datumsgrenze

Fiji / Nanuya Belavu

Morgens wird geschnorchelt. Vielleicht sehe ich zwei kleine Riffhaie, das kann ich nicht genau sagen weil die Brille sehr beschlagen und das Wasser sehr trüb war. Und die Tiere 10m entfernt. Beim aus-dem-Wasser-kommen wird die Manta-Trommel geschlagen, das heißt, weiter draußen wurdeN MantaS gesichtet. Alles rennt und holt die Schnorchel, dann starten wir mit drei Booten.

Netterweise ist der Manta gerade dort, wo ich vom Boot aus losschwimme. Ich schwimme lange hinter und über und fast unter ihm, als er an die Wasseroberfläche geht, bis die GoPro-Boys uns erreicht haben und ihre Ellenbogen einsetzen.

Das Manta-Glück habe ich sogar zweimal nacheinander.

Der Manta markiert auch meinen östlichsten Punkt der Reise, bis zur Datumsgrenze sind es 600 Meilen / 1000 km.

Gegen 14:00 ist Boardingtime für die Rückfahrt. Die Belegschaft singt uns Abschiedslieder und bringt und zur Fähre.

Belegschaft

Doggy apportiert Gepäck

‘South Sea Island’

Fiji Activities

Fiji / Nanuya Belavu

Vormittags gehen wir Müll sammeln am Strand, dann Schnorcheln, nachmittags fahre ich mit raus zum Game-Fishing, Großfisch-Angeln. Fast fangen wir auch einen dicken Fisch, er löst sich mangels Spannung wieder vom Haken. Ich habe also zumindest gelernt, wie man es nicht macht.

Fischerboote

Mini-Fiji

Der US-amerikanische Anglergast erzählt, dass er gerade eine Knie-Operation im Wert von 186.000 US$ hatte, zahlt die Kasse. Die beiden Fijianer bleiben still. Eine Reisefreundin schreibt,  dass sie nach dem Zyklon 2016 als einzige für eine bestimmte Fiji-Insel gespendet hat, Lebensmittel im Wert von 1.000 US$ und das war für eine Woche das einzige Essen, was auf die Insel geringen ist. Oder so in etwa, die Verhältnismäßigkeit klingt auch bei 5.000US$ schräg. Nichts gegen heile Knie, das ist klar.

Einer der Fijianer erzählt bewegt, dass sie zwei fernöstliche ‘die essen alles!’-Gäste hatten, die die kobaltblauen Seesterne vom Riff gegessen haben.

Fiji Time

Fiji / Nanuya Belavu

Ausblick zum Frühstück

Schnorcheln, Insel auf und ab spazieren, Schmuck machen, Schnorcheln. Abends eine kleine Show von der Belegschaft. Die Belegschaft sind etwa 20 Menschen, die 24 Tage fulltime hier sind und dann fünf Tage Pause haben. Es erinnert mich an ein Kreuzfahrtschiff, morgens müssen sie Frühstück und Betten machen, Lieder zur Begrüßung der neuen Gäste singen, Sport-, Freizeit- und Kreativangebote anleiten, abends happy hour, Essen servieren, die Show singen und wieder happy hour. Und zwischendurch alles andere. Bula.

Ahoi Fijis

Fiji / Nanuya Belavu

Im Hafen Denarau

Der Speed-Cat ‘Tiger V’ (nicht im Bild) verteilt mich und viele andere Touristen auf die verschiedenen Resorts auf den vielen nordwestlich gelegenen Fijis. Das Schiff ist voll mit jungen Menschen – woher haben die alle das Geld für die Fijis? Die meisten machen Insel Hopping mit dem Bula!-Pass, 5-15 Tage gültig mit beliebig vielen Stopps. Eine schöne Idee. Ich mache dennoch stationär drei Nächte, weil ich sonst die meiste Zeit mit verschifft werden verbringe.

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