900 m/h

Malaysia / Cameron High

Ich wanderte die Tracks 5-3-2 bis zum buddhistischen Tempel. Für die ersten 4 km brauche ich 2 Stunden, für die letzten 900m eine Stunde. Track 2 ist ein einziges Klettern rauf und runter, fast senkrecht, mit Baumwurzeln wenn es gut läuft. Streckenweise Lehm senkrecht ohne Tritt und Halt sorgt für mehr Challenge.

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Nachmittags im Café gibt es Chai Macchiato, Espresso mit Chai-Tee und Milchschaum. Dazu Schokodrops in Buttercreme, Scones waren leider aus.

Homebase Tannah Rata

Tannah Rata Park

Erdbeerkaffee

Malaysia / Cameron High

Im Hochland kann man der Hitze des Flachlands entrinnen. Uns kommt auf dem Weg dorthin der klassische Rückfahrtsstau vom Wochenende entgegen. In die Highlands selber sind massiv viele Gewächshäuser, Folientunnel und Apartmentwüsten reingestemmt, hier hat Malaysia also seine Bau- und Ökosünden.

Meine warming-up Wanderung führt durch Dschungel mit Wasserfall, und auch vorbei an Fachwerkhäusern und Wohnanlagen im Renovierungsstau. Das erzeugt ein Bad Harzburg Feeling, trotz Orchideen und Lilien.

Die Tour endet bei Erdbeer-Plantagen mit Cafés. Ich bekomme Erdbeeren am Spieß in Schokolade und Erdbeer-Kaffee, ein lokaler Mix aus Instantpulver mit Zucker und Erdbeer-Aroma.

Schnabeltierbeobachtungsplattform

Australien / Eungella NP / Broken  River

Über dieses Wort hat sich die Redaktion des Reiseführers sicher ebenso gefreut wie ich. Ich habe es jedenfalls gern übernommen. Auf der Fahrt dorthin ein Regenbogen, der mich daran erinnert, dass eine Mitreisende in Indonesien mich fragte, ob bei Regenbogen südlich des Äquators die Farben andersherum sind.

Wir sind im Eungella NP westlich von Mackay. Der Park ist berühmt dafür, dass er lange abgeschirmt war und sich daher besondere Tierarten erhalten konnten, beispielsweise das Schnabeltier, Platypus. Hier sei die weltbeste Beobachtungsplattform für wild lebende Schnabeltiere. Neun Tiere gibt es hier direkt vor Ort. Davon haben wir fünf gesehen. Außerdem finde ich einen kleinen Skink.

Skink in da house

Schnabeltierbeobachtungsplattform

Schnabeltier beim Auftauchen

Platypus aus der Brückenfamilie

Etwas später trete ich gegen eine giftige Sugar Cane Kröte, das stinkt, will sie Gift verspritzt. Abgesehen davon, dass sie eingeschleppt ist, einheimische Tiere vergiftet und deswegen wenig Freunde hier hat, hoffe ich dass sie das überlebt. Es sieht nicht sehr ernst aus.

Wir gehen auf eine Nachtführung, wo wir keine weiteren Platypus sehen, aber Flughunde, Fledermäuse, Schildkröten, Wallabys, Geckos (alles irgendwie süß) und eine Brown Treesnake (latent aggressiv und giftig).

Grand Canyon & Giftschlange

Australien / Blue Mountains

Mit dem Bus fahre ich zum Einstiegspunkt für den Great Canyon Walk & Clifftop Walk. Leider vergisst der Busfahrer, mir Bescheid zu sagen und setzt mich dafür am Ausstiegspunkt aus. Auch in Ordnung. Der erste Kilometer ist barrierefrei und asphaltiert, 3m vor mir schlängelt eine Schlange. Wie gelernt, bleibe ich still stehen. Wir beäugen uns kurz, dann verschwindet sie gemächlich im Wald. Braun, heller Bauch, kein nennenswertes Muster, gute 120cm lang. Der Beschreibung am nächsten kommt die hier beheimatete Eastern Brown Snake: zweitgiftigste Landschlange der Welt und aggressiv. Sie war wohl noch schläfrig von der Kälte, sagt der Herbergsvater, und Welcome in Australia. Und ich soll Lotto spielen, und noch ein paar solche Nettigkeiten. Wie gut dass ich das erst jetzt weiß.

Der Rest der Wanderung ist großartigste Natur. Meilenweite Ausblicke und ein wunderschöner Canyon.

Tiefster Punkt des Canyons

Zum Abschluss genieße ich einen Kaffee an der Hauptstraße in Katoomba.

Flat White in Schräglage

Stadt Land Fluss

Vietnam / HCM – Da Lat

Von HCM am Sai Gon durchs Hochland nach Da Lat am Cam Ly, 300km. Abfahrt HCM 9:00

Hühnerfüße

Wir kommen an einer Manufaktur von Räucherstäbchen vorbei. Das hätte ich gerne näher angesehen.

Der Busfahrer (in Grün) stoppt bei einer Autowerkstatt und richtet sich ein Ersatzteil

17:30 Ankunft Da Lat Hotel

Sonnenuntergang in Da Lat

Mae Hong Son, Fische

Thailand / Mae Hong Son

Nach drei Arbeitstagen in Pai – ein altes, tapferes Telefon ist keine Rennmaschine – habe ich alle Posts bis Pai selbst im Blog drin und fahre nach Mae Hong Son. Ein idyllischer Ort nahe Myanmar, mit vielen Tempeln und einem nicht stockfleckigen See in der Mitte. Hier gibt es keine Karpfen, sondern schöne bunte Tiere.

Pai, Fluss

Thailand / Pai

Unsere Café-Terasse zum Bier im Sonnenuntergang. Im Restaurant gegenüber spielt ein Hornist ‚Guten Abend, gut‘ Nacht‘. Ich singe ein bisschen mit.

Pai ist Backpacker City. Pai, 150km westlich von Chiang Mai, ist ein alternatives Aussteiger-Dorf. Es ist wie ein Festival ohne Festival. Die Hauptadern sind gesäumt von Schmuck-, Kleidung und Essensständen; Henna, Tattoo, Massage an jede Ecke. Abends Kneipen mit live-Musik. Ab 18:00 nur für Fußgänger. Die Stimmung ist gechillt und angenehm.