900 m/h

Malaysia / Cameron High

Ich wanderte die Tracks 5-3-2 bis zum buddhistischen Tempel. Für die ersten 4 km brauche ich 2 Stunden, für die letzten 900m eine Stunde. Track 2 ist ein einziges Klettern rauf und runter, fast senkrecht, mit Baumwurzeln wenn es gut läuft. Streckenweise Lehm senkrecht ohne Tritt und Halt sorgt für mehr Challenge.

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Nachmittags im Café gibt es Chai Macchiato, Espresso mit Chai-Tee und Milchschaum. Dazu Schokodrops in Buttercreme, Scones waren leider aus.

Homebase Tannah Rata

Tannah Rata Park

Erdbeerkaffee

Malaysia / Cameron High

Im Hochland kann man der Hitze des Flachlands entrinnen. Uns kommt auf dem Weg dorthin der klassische Rückfahrtsstau vom Wochenende entgegen. In die Highlands selber sind massiv viele Gewächshäuser, Folientunnel und Apartmentwüsten reingestemmt, hier hat Malaysia also seine Bau- und Ökosünden.

Meine warming-up Wanderung führt durch Dschungel mit Wasserfall, und auch vorbei an Fachwerkhäusern und Wohnanlagen im Renovierungsstau. Das erzeugt ein Bad Harzburg Feeling, trotz Orchideen und Lilien.

Die Tour endet bei Erdbeer-Plantagen mit Cafés. Ich bekomme Erdbeeren am Spieß in Schokolade und Erdbeer-Kaffee, ein lokaler Mix aus Instantpulver mit Zucker und Erdbeer-Aroma.

Georgetown

Malaysia / Georgetown

Georgetown ist eine Essenz von Malaysia, wild gemischt sind Religionen, Kulturen, Stile, Essen, Sprachen und Architektur, Tradition und Hochmoderne. An einer zentralen Straße stehen miteinander der chinesisch-taoistische und der hinduistische Haupttempel, die Hauptmoschee und die christliche Kirche. Diese ist auch Weltkulturerbe, weil sie der Bombardierung in WW2 standgehalten hat.

Zum Ice Kopi (Eiskaffee, lokale Röstung) gibt es Scones und statt Milch ein Kännchen Zuckersirup.

Armenian Street. Im Shop gegenüber gibt es Kokosmarmeladen-Toast und Muskatnuss-Eistee. Links einer der chinesischen World Heritage Tempel

Keine Wasserdrachen

Australien / Blue Mountains

Water Dragons sind kleine, niedliche Reptilien, die einen nicht beißen und töten wollen. Leider sehen wir an den Wentworth Falls keinen. Die Tourguidin ist angemessen beeindruckt von meinem Schlangen-Erlebnis gestern und gibt mir Tipps was zu tun ist, wenn man gebissen wird. Sonst ist man innerhalb von 3-12 Stunden tot. Im Herbst sind Brown Snakes nicht so aggressiv, mehr im Frühling.

Kein Wasserdrache da

In Leura, am Endpunkt meiner Wanderung, beobachte ich einen Wohnungseinzug am Hang. Eine nhezu sarkastische Realität.

Umzug in den Bergen

Jetzt sitze ich im Zug nach Sydney. In den NSW Nahverkehrszügen kann man die Lehne von dem Sitz selbst von rückwärts nach vorwärts shiften und sich so auch Vierer-Sitzgruppen schaffen. Sehr schlau.

NSW Klappsitze

Streetart und Flat White

Australien / Melbourne

Auf meiner Stadterkundung stoße ich auf eine geführte freie Tour, die gerade die Streetart Melbournes erklärt, und anschließend die Entstehung des traditionellen Schwerpunktes ‚Kaffeekultur‘. Kurz gefasst wurde die Kaffeepause als eine Alternative zu Alkohol und daraus resultierender Gewalt eingesetzt. ‚Flat White‘ beschreibt sie als ‚ein Baby von Latte und Cappuccino‘; und aus ihrem Lieblingscafe nehmen wir einen mit auf die Tour.

Maddies Free Tour

Das wohl berühmteste Bild

Viktorianische Teestube, deren grüne Tapete mit Arsen hergestellt wurde

Suppenküche, in der man Suppengutscheine (und gute Wünsche) für Obdachlose spenden kann

Abends einen guten Wein

Transit Festland – Inselwelt

Malaysia / Kuala Lumpur

Aber nur kurz. Aufgrund von [irgendwas] habe ich 9h Aufenthalt in Kuala Lumpur, zwischen Laos / Vientiane und Indonesien / Bali.

Ausblick aus dem ‚Schlafabteil‘ der Lounge

Die Lounge meiner Fluglinie, die als Billig-Airline konnotiert wird, ist hervorragend. Alle 2h wechselt das Menü, dazu gibt es Schokoladentorte, guten Cappuccino, Duschen, ein Chillout-Areal zum Schlafen und Best of Achtzigerjahre, inklusive 99 Luftballons. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass in Deutschland die Airlines ihren Economy Kunden das so anbieten.

Freies WLAN ist selbstverständlich, jede Menge Ladestationen und ein paar Stand-Computer. Das hilft mir, ein paar E-Mail-Adressen aufzuarbeiten, die mein Telefon nicht vorrätig hat. Ich muss auf die Zeit aufpassen, um den Flug nicht zu vertrödeln.

Battambang, Kunst

Kambodscha / Battambang

Motorrad der Künstlerin (mit Beiwagen)

Battambang, eine schöne kleine Stadt im Kolonialstil mit Kunstszene. Die habe ich heute erkundet. Von sechs Galerien sind zwei leider wieder zu. An der Kunsthochschule hier gibt es im Abschlussjahr drei Richtungen; Malerei, Design und Animation. Absolvent*_innen mit einem der beiden letzteren Abschlüsse bekommen inzwischen vorab eine feste Jobzusage.

In den anderen vier Galerien sind durchaus sehenswerte Bilder mit Auszeichnungen auf internationalem Niveau. Einige Galerien haben ein angeschlossenes Café, in dem es Spezialkram gibt; Crêpe mit Salzkaramell, Kaffee mit Kokosöl und Kurkuma. Großartig.

Hsipaw, Trek

Myanmar / Hsipaw

In den Bergen bei Hsipaw gehe ich trekken, ½Tag, 6h. ‚Trek to Shan village and boat trip‘. Es werden 1,5h wandern, Tee trinken und Reisnüsse knabbern, 10 Minuten gehen, 1h Boot fahren, Shan-Nudeln essen, im Fluss schwimmen, Boot fahren, durch ein Dorf gehen, Boot fahren, zuhause aussteigen. Mir gefällt das.

In dem Dorf entdecken wir eine giftige Spinne im Baum auf unserem Weg, handtellergroß. Wenn sie beißt, sagt der Guide, zB in den Fuß, dann Bein amputieren, sofort, vor Ort. Im Krankenhaus könne man was Retten ohne Amputation, nur man erreicht das Krankenhaus nicht lebend.