Bokor Nationalpark

Kambodscha / Kampot

Scootertour auf den Berg, Bokor, 1000 Höhenmeter. 30km Serpentinen hoch und 30km Serpentinen wieder runter. Oben bauen Chinesen irgendwelche absurden Mammutprojekte, zwischen den Ruinen alter Mammutprojekte.  100km Scooter insgesamt, mir brummen Kopf und Beine.

Heute möchte ich einen Burger.

Kulisse. Allerdings geschummelt, weil auf der anderen Straßenseite. Bokor ist der linke Hubbel mit der Sonne.

Straße

Phnom Penh, Geschichte

Kambodscha / Phnom Penh

Der Tag startet mit dem Königspalast und der Silberpagode. In letzterer werden 1500 royale Einzelstücke der letzten Jahrhunderte ausgestellt, nebst einem ziemlich massiven Buddha aus Gold und Edelsteinen. In den Vitrinen filigrane Schätze aus Silber mit Ornamenten und Steinen, die Inventarnummer mit Edding oben drauf geschrieben.

Zweite kämpfende Affen, historisches Nationalmuseum

Nachmittags Killing fields, Cheoum Ek. Mit dem Audio Guide gehen wir zurück in die Siebzigerjahre, gut und sensibel aufbereitet. Hier im Schrein aufgebahrt 10.000 Schädel und Knochen. Ordentlich beschriftet, mit welcher Tatwaffe ermordet. Kugeln und Gewehre, dies am Rande, waren Pol Pot zu teuer.

Abends esse ich indisch in einem traditionellen Restaurant mit Terrasse zur Straße. Auf der Nachbarterasse ein freizügige-Damen-Laden, die Ladies locken einzelne Herren oder -grüppchen an, Helloo Papaa, ganz alte Herren werden nicht angesprochen. Die Stimmung ist gut, die Sitte darf hier nicht kontrollieren. Meine besten Wünsche für die Zukunft.

Abschließend ein Spaziergang zum und über den Nachtmarkt, 1a Straßentetris. Alles ist warm, wach und lebendig. Zwischen den im Quarree aufgestellten Ständen sitzt man auf Bambusmatten ebenerdig zum Essen. Die Bedienung singt, viele singen, auch in Thailand und Myanmar. Kinder spielen Fußball in der Seitenstraße, barfuß auf Asphalt. Der Mekong summt mit.

Phnom Penh, Riverside

Kambodscha / Phnom Penh

Restaurantmeile am Fluss. Eis für 4US$, 2 Kugeln, Vanille und Pistazie, was vorwiegend nach Kokos schmeckt, sehr lecker.

Was auffällt, sind die vergitterten Tuktuks; hübsch gestaltet immerhin, mit Gardinen oder Lattenzaun. Handtaschen / Rucksackklau steht hoch im Kurs.

Sodann in der Restaurantmeile alleinreisende Herren und Herrengrüppchen mittleren und gehobenen Alters. Warum nur. Abends am Pier einzelne Frauen auf Bänken, erinnert mich an den Hamburger Fischmarkt nachts, nur dass es da keine Bänke gibt.

Angkor, Tempel

Kambodscha / Angkor

Ein Tag im Tuktuk (nach einem Tag auf den Mountainbike). Natürlich sind die Anlagen beeindruckend, je mehr davon ich sehe, desto mehr Feinheiten fallen mir auf. Tanzende Figuren, in Stein gemeißelt, mit einem lächeln, das Zähne zeigt – einige hundert Jahre erhalten.

Angkor Wat

Wat Neak Pean

Hahn des Tempels

Wat Ta Prohm

Battambang, Scootertour

Kambodscha / Battambang

Mit dem Scooter fahre raus zum Wat Ek Pnomh. Auf der Strecke stoppe ich bei diversen anderen Wats, leider sind die Hallen hier immer verschlossen. Dafür darf man mit dem Scooter über die Anlage fahren. Ich stoppe nicht bei der Krokodilfarm. Auf der suche nach der Manufaktur für Reispapier finde ich stattdessen eine Manufaktur für Bananenchips, die nicht im Reiseführer steht und bekomme eine Tüte voll geschenkt.

Buddha des Wat Ek Phnom

Auf dem Rückweg überquere ich den Fluss auf einem Floß, den Scooter bringt der Bootsmann den steilen, löchrigen Abhang hinab und wieder hinauf.

Letzte Station ist die well of shadows, ein Monument des Khmer Rouge Genozides. Das Kloster wurde 1976 von den Khmer Rouge besetzt und dort eine Folteranlage errichtet.

Im Gedenkschrein sind exhumierte Schädel und Kleidung zu sehen, etwa 10.000 Menschen wurden hier getötet. In den Reliefs des Schreins werden Folterszenen ungefiltert dargestellt. Nach der zweiten bin ich fertig mit den Nerven und gehe auf Abstand.