Phnom Penh, Geschichte

Kambodscha / Phnom Penh

Der Tag startet mit dem Königspalast und der Silberpagode. In letzterer werden 1500 royale Einzelstücke der letzten Jahrhunderte ausgestellt, nebst einem ziemlich massiven Buddha aus Gold und Edelsteinen. In den Vitrinen filigrane Schätze aus Silber mit Ornamenten und Steinen, die Inventarnummer mit Edding oben drauf geschrieben.

Zweite kämpfende Affen, historisches Nationalmuseum

Nachmittags Killing fields, Cheoum Ek. Mit dem Audio Guide gehen wir zurück in die Siebzigerjahre, gut und sensibel aufbereitet. Hier im Schrein aufgebahrt 10.000 Schädel und Knochen. Ordentlich beschriftet, mit welcher Tatwaffe ermordet. Kugeln und Gewehre, dies am Rande, waren Pol Pot zu teuer.

Abends esse ich indisch in einem traditionellen Restaurant mit Terrasse zur Straße. Auf der Nachbarterasse ein freizügige-Damen-Laden, die Ladies locken einzelne Herren oder -grüppchen an, Helloo Papaa, ganz alte Herren werden nicht angesprochen. Die Stimmung ist gut, die Sitte darf hier nicht kontrollieren. Meine besten Wünsche für die Zukunft.

Abschließend ein Spaziergang zum und über den Nachtmarkt, 1a Straßentetris. Alles ist warm, wach und lebendig. Zwischen den im Quarree aufgestellten Ständen sitzt man auf Bambusmatten ebenerdig zum Essen. Die Bedienung singt, viele singen, auch in Thailand und Myanmar. Kinder spielen Fußball in der Seitenstraße, barfuß auf Asphalt. Der Mekong summt mit.

Phnom Penh, Riverside

Kambodscha / Phnom Penh

Restaurantmeile am Fluss. Eis für 4US$, 2 Kugeln, Vanille und Pistazie, was vorwiegend nach Kokos schmeckt, sehr lecker.

Was auffällt, sind die vergitterten Tuktuks; hübsch gestaltet immerhin, mit Gardinen oder Lattenzaun. Handtaschen / Rucksackklau steht hoch im Kurs.

Sodann in der Restaurantmeile alleinreisende Herren und Herrengrüppchen mittleren und gehobenen Alters. Warum nur. Abends am Pier einzelne Frauen auf Bänken, erinnert mich an den Hamburger Fischmarkt nachts, nur dass es da keine Bänke gibt.