Sukhothai

Thailand / Sukothai

Eine schnelle Skizze am morgen von dem Nachbarhaus. Ich werde abgeholt zur Fahrradtour und muss mich beeilen. Auf der Tour hatte ich keine Zeit zu zeichnen.

Wir sehen: Reisverarbeitung, Tabakanbau für den Export nach China, Tischlerei (Teak wird aus Myanmar importiert), schöne alte Tempel. Birmanische Bauweise, Sukothai Stil, chinesische Einflüsse, Chiang Mai Stil; und hören viel über Buddha.

Mawlamyine

Myanmar / Mawlamyine

In der tropischen kolon Kolonialstadt mache ich einen geführten Ausflug auf die Insel Bilu Kyun. Wir sehen Handwerksbetriebe. Zb Weben, Korbflechten, Fußmatten flechten, Seile drehen (per Hand.) Kunstgewerbe, Cookies backen; als Zwischenstation ein zufälliges und damit echtes Ritual für die Verstorbenen; Schmuck, Straßenbau. Hier stehen auf 10m Teilstrecke Schulter an Schulter 2x ca 20 Menschen als Kette und reichen sich unter Gelächter die Eimer mit Kies, Sand weiter, bevor geteert wird. Man möchte es kaum beschreiben, so romantisiert wirkt die Szene.

Sprachlos gemacht hat mich die Manufaktur für Haushaltsgummis. Kautschuk anbauen, ernten, kochen, behandeln, färben, formen zu einen Schlauch (dicken Holzsstab in flüssigen Kautschuk eintauchen und trocknen lassen), schneiden. Mit dem Messer, mechanisiert auf dem Niveau einer Tret-Nähmaschine, alles andere per Hand. Das sind dann unsere bzw die dortigen Gummibänder. Etwa 6 Wäschekörbe voll werden da pro Tag produziert, von ca 10 Personen.

Als Bild bleibt von der Tour der Glücksklee, den unser Fahrer für uns gepflückt hat.

Inle Lake, Bootstour

Myanmar, Inle Lake

 

Morgens um 6:00 erreiche ich Lake Inle bzw Nyaugshwe. Um 7:30 kann ich mit 2 Belgierinnen die Bootstour über den See machen. Neben dem, dass die gesamte Szenerie wirklich sehr sehr schön ist, besuchen wir einen Markt, Tempelanlage, Kloster, schwimmende Dörfer und diverse Handwerksbetriebe. Silberschmuck, Lotusfaser- und Seidenweberei, Zigarillo-Rollerinnen. Alles auf Pfahlbauten. Beeindruckend auch die berühmten Fischer, die in ihren Longtailbooten auf einem Bein stehen und mit den anderen das Boot voranstochern. Damit haben sie beide Hände frei für das Legen und Einholen der Fischernetze. Voll wirken die Netze nicht.

-Zig bis hunderte Longtailboote knattern mit Touristen oder Einheimischen über den See. Hinter jedem Boot bildet sich eine schwarze Wolke aus Ruß vor einer weißen Wolke aus Gischt. Es ist sehr laut. Zurück am Pier zeigt uns unsere Company den Lärmschutz, den sie zukünftig um die Motoren bauen wollen. Wir hoffen ähnlichen Progress für die Abgase und dass das Ökosystem den Touristemboom überlebt (inklusive uns).

Mandalay, Tour

Myanmar / Mandalay

Frühstück auf der Dachterrasse. Das Essen ist super; Omelett, Fried Rice, Fruits. Der Kaffee ist erträglich, wenn ich ihn mit dem Tee mische. Ich lerne Nescafé zu schätzen.

(Amarapura / U-Bein-Bridge) Heute werde ich abgeholt und mache eine Tour zu vielen Sights im Umfeld: Pagode,  Monastery, Handwerkstätten (Goldplättchenhauer, Bildhauereien von Marmorbuddhas, Seidenweberei,  Kupferschmiede) und den Orten Sagaing, Ava und Amarapura / U-Bein-Bridge. Ich fahre Taxi, Boot, Pferdekutsche und gehe zu Fuß.

Am Ende des Tages schieben sich alle 5.000 Touristen gemeinsam über die U-Bein-Bridge. Sie hat kein Geländer und ist sehr stabil.